Aktuelle Nachrichten


10. September 2017

Auf den Spuren von Ludger, Isabell und Co. - Die DJM sind vorbei

Irgendwie sind sie allgegenwärtig, die Isabell Werths und Ludger Beerbaums. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Aachen 2017 auf dem CHIO Aachen-Gelände wandelten von Donnerstag bis Sonntag 650 Nachwuchssportler auf den Spuren ihrer Idole. In den Disziplinen Spring- und Dressurreiten und dem Voltigieren wurden die nationalen Nachwuchschampions gesucht.

 

Viele Blicke gingen an der legendären Siegertafel hoch, die am Einritt ins CHIO Aachen-Hauptstadion hängt. Ob der eigene Name dort eines Tages hängen wird? Das fragte sich so mancher der Nachwuchsstars. Elf Meistertitel wurden auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers vergeben. „Ich bin mir sicher, dass wir viele von denen, die hier bei den Deutschen Jugendmeisterschaften vorne gelandet sind, eines Tages beim CHIO wiedersehen werden“, sagte Frank Kemperman, der Vorstandsvorsitzende des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV). Bis dahin genießen die Reiter diese ganz besondere Aachen Atmosphäre, „es ist großartig, in Aachen im Deutsche Bank Stadion zu reiten. Das sieht man sonst immer nur im Fernsehen und plötzlich reitet man selbst hier“, sagte Dressurreiterin Anne Middelberg, die am Sonntagvormittag Deutsche Meisterin der Ponyreiter wurde. Diese Atmosphäre hat es auch Schirmherrin Dr. Ursula von der Leyen angetan: „Dieser Aachen-Flair ist da.“ Sie dankte den Organisatoren dafür, „den jungen Menschen diese Begeisterung, diesen Spirit mitzugeben, ihnen zu ermöglichen, hier in diesen heiligen Hallen zu reiten.“  Schließlich seien die DJM keine Veranstaltung, mit der man Geld verdienen könne. Für ALRV-Präsident Carl Meulenbergh war die Ausrichtung indes keine Frage, schließlich „passen die Deutschen Jugendmeisterschaften hervorragend zum ALRV und seinem Engagement für die Jugend.“ Und so freute sich der Präsident über die herausragende Stimmung, und zum Finale am Sonntag gab’s dann auch den zuvor vermissten Sonnenschein.

 

650 Sportler starteten in vier verschiedenen Altersklassen, um elf nationale Meister zu ermitteln. Vier verschiedene Stadien hatten die Organisatoren für die unterschiedlichen Prüfungen angelegt, wegen der zunächst schwierigen Witterungsbedingungen wurde der Springplatz kurzfristig von einem Rasen- auf einen Sandplatz verlegt. Die Dressurwettbewerbe wurden wie beim CHIO Aachen im Deutsche Bank Stadion organisiert, die Voltigierer starteten in der Albert-Vahle-Halle. „Die Stimmung war an allen Tagen super“, so Frank Kemperman, der sich überaus zufrieden zeigte, dass „trotz des schlechten Wetters an den ersten Tagen viele viele Besucher die jungen Sportler angefeuert haben.“ Sein ausdrücklicher Dank galt noch einmal den Sponsoren und der Horst-Gebers-Stiftung für die Unterstützung der Veranstaltung.

 

Die Deutschen Meister Aachen 2017

 

 

Springen Ponys: Lea-Sophia Gut mit „Salvador“

Springen Children: Anna Braunert mit „Asterix“

Springen Junioren: Max Haunhorst mit „Chaccara“

Springen Junge Reiter: Frederike Staack mit „H.W.`s Saskia“

 

Dressur Ponys: Anna Middelberg mit „Drink Pink“

Dressur Junioren: Romy Allard mit „Summer Rose“

Dressur Junge Reiter: Semmieke Rothenberger mit „Dissertation“

 

Voltigieren Damen: Mara Xander mit „Luigi“, Longenführer: Andrea Blatz

Voltigieren Herren: Gregor Klehe mit „Adlon“, Longenführer: Alexander Hartl

Voltigieren Gruppen: Nordheim I mit „Humphrey Bogart“, Longenführer: Andrea Blatz

Voltigieren Doppel: Anne Schlumbohm und Melanie Eger mit „Humphrey Bogart“, Longenführer: Andrea Blatz


10. September 2017

Start-Ziel-Sieg für das Team Nordheim Junior

Den Teams gratulierten Wolfgang Mainz, Aufsichtsratmitglied ALRV, Norbert Laufs, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen und Jochen Schilffarth, Vorsitzender DOKR Ausschuss Voltigieren gratulierten. Foto: Bernd Thierolf
Den Teams gratulierten Wolfgang Mainz, Aufsichtsratmitglied ALRV, Norbert Laufs, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen und Jochen Schilffarth, Vorsitzender DOKR Ausschuss Voltigieren gratulierten. Foto: Bernd Thierolf

Besser geht es wirklich nicht! Das Team Nordheim Junior mit Longenführerin Andrea Blatz war von Anfang an auf Siegkurs und haben diesen bis zum Schluss halten können. Jetzt ist das starke Team aus Baden-Württemberg – nach dem Sieg im Preis der Sparkasse, Gruppen Finale – Deutscher Meister. Mit einer Gesamtnote von 8,220 setzten sie sich gegen das Juniorteam Brakel aus Westfalen mit 7,742 Punkten durch. Bronze sicherte sich das Juniorteam Gut Waffenschmiede (Bayern) mit 7,590 Punkten. „Bei den Deutschen Meisterschaften sind immer enorm starke Teams. Hier zu gewinnen ist fast schwerer als bei den Europameisterschaften“, berichten sie glücklichen Sieger. 


10. September 2017

Gregor Klehe wird Deutscher Meister im Einzelvoltigieren der Herren

Wolfgang Mainz, Aufsichtsratmitglied ALRV, Norbert Laufs, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen und Jochen Schilffarth, Vorsitzender DOKR Ausschuss Voltigieren gratulierten dem Deutschen Meister. Foto: Bernd Thierolf
Wolfgang Mainz, Aufsichtsratmitglied ALRV, Norbert Laufs, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen und Jochen Schilffarth, Vorsitzender DOKR Ausschuss Voltigieren gratulierten dem Deutschen Meister. Foto: Bernd Thierolf

Der Deutsche Meister der der Voltigierer heißt Gregor Klehe (Bayern). Mit einem Endergebnis von 8,18 Punkten siegte er in der Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen Jannik Liersch (8,04 Punkte) und Philipp Stippel (Westfalen). Sowohl der Sieger als auch der Zweitplatzierte voltigierte auf Wallach „Adlon“ Longenführer der beiden Junioren war Alexander Hartl.

 

„Aachen war ein tolles Erlebnis, vor kurzem war ich Zweiter bei der WM, das war auch schon toll, aber jetzt die Deutschen Jugendmeisterschaften zu gewinnen ist nochmal etwas ganz Besonderes. Die Kulisse und die außergewöhnliche Stimmung in Aachen machen sehr viel aus.“, berichtet der Sieger. In nächster möchte Gregor Klehe sich erstmal auf das Wintertraining konzentrieren, bevor er nächstes Jahr wieder die Deutschen Meisterschaften in Angriff nimmt.


10. September 2017

An Mara Xander kam niemand vorbei!

Mara Xander und  Andrea Blatz gratulierten: Jochen Schilffarth, Vorsitzender DOKR Ausschuss Voltigieren, Norbert Laufs, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen und Wolfgang Mainz, Aufsichtsratmitglied ALRV. Foto: Bernd Thierolf
Mara Xander und Andrea Blatz gratulierten: Jochen Schilffarth, Vorsitzender DOKR Ausschuss Voltigieren, Norbert Laufs, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen und Wolfgang Mainz, Aufsichtsratmitglied ALRV. Foto: Bernd Thierolf

Mara Xander hat die Gesamtwertung im Einzelvoltigieren Damen mit einer Wertnote von 8,181 gewonnen und sich somit den Deutschen Meistertitel gesichert. „Es ist ein tolles Gefühl hier in Aachen zu starten und zu wissen, dass das ganze Team hinter mir steht. Es war bis zur letzten Sekunde wirklich spannend“, fasst Mara zusammen. Bereits in den einzelnen Wertungsprüfungen zeichnete sich die Überlegenheit der Baden-Württembergerin ab, die neben der Einzelwertung Damen auch im Preis der Sparkasse Doppelvoltigieren und Gruppen siegreich war. Zweitplatzierte ist die Rheinländerin Fabienne Nitkowski (8,096 Punkten), die den heutigen Preis der Sparkasse, Damen Kür, für sich entscheiden konnte. Den dritten Rang und somit Bronze erkämpfte sich Hannah Steverding mit 7,912 Punkten, knapp vor Alina Roß, die mit 7,902 Punkten ganz auf dem 4. Platz landete.


10. September 2017

Drei Starts, drei Siege, Deutsche Meisterin: Semmieke Rothenberger überzeugt auf ganzer Linie

Semmieke Rothenberger und Frank Kemperman (ALRV). Foto: Mirka Nilkens
Semmieke Rothenberger und Frank Kemperman (ALRV). Foto: Mirka Nilkens

Die Deutschen Meisterschaften hätten für Semmieke Rothenberger (Hessen) nicht besser laufen können. Im Sattel von „Dissertation“ gewann sie mit deutlichem Abstand auf ihre Konkurrenz die Wertungsprüfungen der Deutschen Bank Preise. Das Highlight folgte im Finale, einer Kürprüfung der Klasse S*. „Ich habe meine Kür bewusst anspruchsvoll gestaltet, ich weiß, dass Daisy das Potential dafür hat, aber dass wir das jetzt hier auch so abrufen konnten, war nicht selbstverständlich, aber ich dachte mir, wenn ich es nicht in Aachen probiere, wo dann?!“, berichtet die 18-Jährige. Jetzt wird erst einmal gefeiert: „Wir haben sowieso noch eine Party für die EM Erfolge geplant, da nehmen wir den Sieg der Deutschen Meisterschaft jetzt einfach mit auf“, freut sie sich.

 

Vizemeister der Jungen Reiter ist Leonie Richter (Weser-Ems), Bronze geht an Luca Michels (Rheinland).


10. September 2017

„Last but not least“ – Anna Braunert siegt im Preis der BEWITAL Unternehmensgruppe und sichert sich den Deutschen Meistertitel der Children

Siegerin Anna Braunert mit Gerhard Schäfers, Vorstandsmitglied der Horst-Gebers-Stiftung und Wolfgang Mainz, Aufsichtsratmitglied ALRV. Foto: Alexander Marx
Siegerin Anna Braunert mit Gerhard Schäfers, Vorstandsmitglied der Horst-Gebers-Stiftung und Wolfgang Mainz, Aufsichtsratmitglied ALRV. Foto: Alexander Marx

Das Sprichwort „Die letzten werden die ersten sein“ hat sich für Anna Braunert und ihren Hengst Asterix doppelt bewahrheitet. Als letzte Starterin ritt sie in den 2. Umlauf der Springprüfung der Klasse M*, dem Finale der BEWITAL Unternehmensgruppe und blieb als einzige Starterin fehlerfrei. Mit dieser souveränen Leistung rutschte Anna in der Gesamtwertung der Children auf den ersten Rang und wurde somit in ihrer Altersklasse Deutsche Meisterin 2017. Zufrieden blickt Anna auf eine erfolgreiche deutsche Jugendmeisterschaft: „Es ist mein letztes Jahr bei den Children und ich freue mich sehr über dieses abschließende Ergebnis. Im nächsten Jahr werde ich natürlich versuchen, bei den Junioren mitzumischen.“ Ihre Konkurrentinnen Lilli Collee und Chiara Reyer konnten sich über die Silber und Bronze Medaille freuen. 


10. September 2017

Romy Allard ist Deutsche Meisterin!

Romy Allard auf "Summer Rose". Foto: Mirka Nilkens
Romy Allard auf "Summer Rose". Foto: Mirka Nilkens

Es war ein denkbar knapper Sieg, aber es hat geklappt: Romy Allard (Rheinland) wird auf ihrer Stute „Summer Rose“ Deutsche Meisterin der Dressurjunioren. Mit einem Endergebnis von 220,84 Punkten siegt sie vor Johanna Sieverding (Weser-Ems) und „Lady Danza“ (219,891 Punkte). Die Bronzemedaille geht an Franz Otto Damm (Sachsen-Anhalt) und „DSP Lifestyle“.

 „Das ist Wahnsinn, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, die letzte Zeit lief einfach toll für mich, ich konnte erst vor kurzem die Rheinische Meisterschaft gewinnen und nun bin ich auch noch Deutsche Meisterin in Aachen geworden, unglaublich!“, strahlt die 15-Jährige. Auf die Frage, was sie für die nächste Zeit geplant hat, hat die Juniorin eine klare Antwort: „Meine Stute hat sich nach den tollen letzten Wochen auf jeden Falle eine Pause verdient, wir haben noch viel zusammen vor und können auch noch drei Jahre in der Juniortour starten, wir lassen es langsam angehen.“


10. September 2017

Finale Lambertz Preis: Sieverding siegt knapp vor Allard

Johanna Sieverding auf Lady Danza und Wolfgang Mainz (Aufsichtsrat ALRV).
Johanna Sieverding auf Lady Danza und Wolfgang Mainz (Aufsichtsrat ALRV).

Spannender hätte der Lambertz Preis, das Kür-Finale der Junioren, eine Dressurprüfung der Klasse M**, nicht sein können: Johanna Sieverding (Weser-Ems) siegte im Sattel von „Lady Danza“ mit 76,475% knapp vor Romy Allard (Rheinland) auf „Summer Rose“ (76,375%). Sie ist somit gleichzeitig Vizemeisterin der Junioren.

 

„Ich freue mich sehr über meinen Sieg und den Titel, die Atmosphäre in Aachen ist sehr besonders, aber während der Prüfung habe ich alles um mich herum vergessen und mich nur auf meinen Ritt konzentriert.“, berichtet die 17-Jährige. Ihr Pferd war dabei total auf ihrer Seite: „Lady Danza“ ist sehr ehrlich, sie kämpft total für mich, ist aber gleichzeitig entspannt und locker“, lobt die Juniorin ihre Stute nach dem Sieg.


10. September 2017

Titel erfolgreich verteidigt: Lea-Sophia Gut ist Deutsche Meisterin

Lea-Sophia Gut und "Salvador". Foto: Alexander Marx.
Lea-Sophia Gut und "Salvador". Foto: Alexander Marx.

Mission Titelverteidigung gelungen!

Lea-Sophia Gut (Baden-Württemberg) verteidigte ihren Meisterschaftstitel bei den Ponyspringreitern. Nach einem sehr guten zweiten Platz im NetAachen Preis, der Finalprüfung mit zwei Umläufen, lagen die Deutsche Meisterin 2016 und ihre Herausforderung Hanna Schumacher (Rheinland) fehlerlos auf dem ersten Platz. Die Entscheidung musste im Stechen herbeigeführt werden. Die Titelverteidigerin ging zuerst an den Start – gleich vier Stangen fielen bei ihr und „Salvador“ – die Titelträume waren schon aufgegeben: „ Ich hatte überhaupt nicht mehr damit gerechnet, weil es im Stechen nicht gut gelaufen ist.“ Hanna Schumacher und ihr „High Dream“ hatten die Karten nun in ihrer Hand – doch die Nerven spielten nicht mit. Am Ende standen 19 Fehlerpunkte für die 15-Jährige zu Buche. 

Damit gelang Lea-Sophia Gut nun doch die Titelverteidigung: „Ich bin nicht mit dem Gedanken nach Aachen gefahren, wieder Meisterin zu werden. Ich wollte aber unter die ersten drei oder fünf kommen. Umso schöner, dass es tatsächlich geklappt hat.“ Mit ihrem 19-jährigen Salvador war sie sehr zufrieden: „Mein Pony ist gut gesprungen. Im Stechen habe ich einfach zu viel riskiert.“ Ein Jahr kann sie noch bei den Ponyspringreitern mitreiten, schön wäre, wenn ich nächstes Jahr nochmal mit Salvador an den Start gehen könnte“. Parallel startet sie bereits bei den Junioren, denn „einmal Profireiterin zu werden, das wäre mein Traum.“ 


10. September 2017

Hanna Schumacher gewinnt die Ponyspringprüfung der Klasse M**, das Finale des NetAachen Preises

Andreas Schneider, Geschäftsführer NetAachen, Gerhard Schäfers, Vorstandsmitglied der Horst-Gebers-Stiftung und Carl Meulenbergh, Präsident des ALRV, gratulierten der stolzen Siegerin. Foto: Alexander Marx
Andreas Schneider, Geschäftsführer NetAachen, Gerhard Schäfers, Vorstandsmitglied der Horst-Gebers-Stiftung und Carl Meulenbergh, Präsident des ALRV, gratulierten der stolzen Siegerin. Foto: Alexander Marx

Spannender als in dem Finale des NetAachen Preises, im Wettstreit um den Deutschen Meistertitel, geht es wohl kaum! Nach 2 fehlerfreien Umläufen konnte sich aber Hanna Schumacher mit ihrem 13-jährigen Pony „High Dream N“ gegen ihre Konkurrenten mit einer Zeit von 63,45 Sekunden  durchsetzen. „Mein Pony hat super für mich gekämpft. Wir hatten nicht einen Abwurf. Ich hätte wirklich nicht geglaubt, dass wir so weit kommen“, berichtet die junge Rheinländerin, die mit ihrem super Ritt die amtierende Deutsche Meisterin, Lea-Sophia Gut (Baden-Württemberg) im Finale auf Platz zwei verwies. Platz drei im NetAachen Preis-Finale ging an Lisa Schulze Topphoff aus Westfalen. Hanna Schumacher hat sich mit diesem Sieg die silberne Medaille in der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft gesichert.

 


10. September 2017

Dr. Ursula von der Leyen zu Gast bei den DJM: „Aachen-Flair ist da“

Bundesministerin Ursula von der Leyen mit ALRV-Präsident Carl Meulenbergh. Foto: ALRV
Bundesministerin Ursula von der Leyen mit ALRV-Präsident Carl Meulenbergh. Foto: ALRV

Mit dem Pferdesport kennt sich Dr. Ursula von der Leyen, Schirmherrin der Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) Aachen 2017, bestens aus. Die Bundesministerin der Verteidigung ist selber aktive Reiterin, auch ihre Töchter sitzen oft und gerne im Sattel. In der Soers ist sie schon bald Dauergast, zuletzt war sie im Juli beim CHIO Aachen zu Gast. Am Rande der DJM plaudert sie entspannt über ihren aktuellen Besuch in Aachen und verriet, welchen Tipp sie für die jungen Reiter hat.

 

Frage: Wie gefällt es Ihnen in Aachen?

Ursula von der Leyen: Ich bin wieder total begeistert. Es ist beeindruckend zu sehen, wie in Aachen wieder alles für die jungen Menschen ausrollt – dieser Aachen-Flair ist da. Den jungen Menschen diese Begeisterung, diesen Spirit mitzugeben, ihnen zu ermöglichen, hier, in diesen heiligen Hallen zu reiten, das kann man gar nicht genug würdigen. Und für die Organisatoren ist es ja auch eine richtige Anstrengung, das alles auf die Beine zu stellen, denn man verdient mit dieser Veranstaltung ja nicht unbedingt etwas.

 

Frage: Sie sind selber aktive Reiterin, zudem Schirmherrin der Deutschen Jugendmeisterschaften – Was geben Sie den jungen Menschen hier mit auf ihren Weg?

Ursula von der Leyen: Das Wichtigste ist: Durchhaltevermögen. Ich habe heute wieder Sportler jubeln sehen, aber ich habe auch die gesehen, die mit riesigen Erwartungen ins Finale gehen. Wenn dann einer um ist im Parcours oder das Pferd Faxen im Dressurviereck macht, ist – zack – die Medaillenhoffnung weg. Macht nichts! Aufstehen, weitermachen. Ich weiß inzwischen, dass das Herrliche an unserem Sport ist, dass man ihn in der ein oder anderen Form ein Leben lang ausüben kann. Woran uns ja gerade liegt, ist die Gemeinsamkeit mit dem Pferd.

 

Frage: Finden Sie die Zeit, auch noch persönlich in den Sattel zu steigen?

 

Ursula von der Leyen: Unsere Töchter reiten nach wie vor begeistert, das heißt es gibt immer das ein oder andere gut gerittene Pferd, das es dann toleriert, wenn ich am Wochenende draufsteige. Im Ministerium sehen es dann alle, wenn ich am Wochenende geritten bin, weil ich dann sehr steif gehe vor lauter Muskelkater (lacht). Mein Herz hüpft einfach immer höher, wenn ich auf dem Pferd sitze. Dieses Gefühl des „zusammen Tanzens“ kann man gar nicht richtig erklären. Ich bin dann für den Moment in einer anderen Welt, und das tut richtig gut, um aufzutanken.


10. September 2017

Die Mischung macht es: Maja Schnakenberg gewinnt das Finale des Lieselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreises

Maja Schnakenberg mit Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin der Verteidigung, Ursula Rühl, Projektleiterin der Liselott Schindling Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports und Carl Meulenbergh, Präsident des ALRV.  Foto: Mirka Nilkens
Maja Schnakenberg mit Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin der Verteidigung, Ursula Rühl, Projektleiterin der Liselott Schindling Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports und Carl Meulenbergh, Präsident des ALRV. Foto: Mirka Nilkens

Eine besondere Prüfung konnte Maja Schnakenberg (Hannover) für sich entscheiden: Die 14 Jährige gewinnt das Finale des Lieselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreis, eine Dressurreiterprüfung der Klasse L mit Pferdetausch.

„Es ist eine besondere Prüfung gewesen, einen Pferdetausch hatte ich bisher noch nie, aber ich reite zuhause viele unterschiedliche Pferde, das hat sich hier ausgezahlt, ich bin die Mischung gewohnt“, lacht die Siegerin.

 

Dass das stimmt zeigen ihre Ergebnisse der letzten Tage: Die beste Wertung erreichte sie mit „Luzifer PK“, der Wallach gehört der drittplatzierten Marie Gelbke (Westfalen). Platz zwei geht an Verena Lindinger (Bayern).


10. September 2017

Saskia: Klein aber oho - Frederike Staack ist Deutsche Meisterin der Jungen Reiter

Frederike Staack mit Saskia. Foto: Alexander Marx
Frederike Staack mit Saskia. Foto: Alexander Marx

Wie gut, dass Saskia Aachen so mag. 1,60 Meter groß, trug sie ihre Reiterin Frederike Staack zum Deutschen Meistertitel der Jungen Reiter. Klar, dass die 20-jährige Springreiterin ordentlich Spaß hatte – wir sprachen mit ihr.

 

Hast du vor den DJM mit dem Titel gerechnet?

Nein, um ehrlich zu sein nicht. Ich habe irgendwie immer richtig Pech gehabt in den letzten Jahren auf der Deutschen Meisterschaft. Immer hatte ich einen Fehler im Finale oder irgendetwas anderes ärgerliches. Deswegen freue ich mich jetzt natürlich umso mehr. Hat echt Spaß gemacht.

 

Wie lief es über die ganzen Tage?

Meine Stute sprang alle Tage richtig super. Und heute hat sie es mir echt einfach gemacht. Es hat richtig Spaß gemacht, weil sie so motiviert war. Saskia ist eine richtige Kämpferin, 1,60 Meter groß. Das ist nicht gerade riesig, aber sie hat so ein großes Herz und springt mit soviel Kraft. Einfach ein tolles Pferd. 

 

Bist Du schon mal in Aachen gestartet?

Ich bin die U25 Tour beim CHIO Aachen mitgeritten, da bin ich schon im Großen Stadion geritten. Da war ich Sechste, da ging sie auch schon so gut. Also, sie scheint Aachen sehr gern zu haben.

 

Bist Du nervös, bevor es in den Parcours geht?

Eine Meisterschaft ist immer anders und man ist doch nervöser als sonst. Man möchte halt gewinnen und die Anspannung ist entsprechend  groß im Finale.

 

Was sind Deine Ziele?

Erstmal machen Saskia und ich jetzt eine Pause. Ich versuche einfach, meine Leistung konstant zu halten, das ist immer mein Ziel. Und natürlich, mich stetig stetig zu verbessern…


10. September 2017

Tobias Bremermann gewinnt den Preis der „Rhein Ruhr Sports City 2032“ – Finale Junge Reiter

Tobias Bremermann und Turnierdirektor Frank Kemperman. Foto: Alexander Marx
Tobias Bremermann und Turnierdirektor Frank Kemperman. Foto: Alexander Marx

Bei strahlendem Sonnenschein in der Aachener Soers siegten Tobias Bremermann und seine Holsteiner Stute Vicky im Finale der Jungen Reiter, Preis der „Rhein Ruhr Sports City 2032“. Der junge Bremer war sichtlich zufrieden mit der heutigen Leistung - und dem Wetter: „Leider waren die Bodenverhältnisse gestern etwas schwieriger, weshalb wir leider nicht unsere beste Leistung zeigen konnten. Das war heute zum Glück wieder anders.“ In diesem Jahr war es der letzte Start für Tobias in der Klasse der Jungen Reiter, jedoch möchte er auch im nächsten Jahr wieder gern nach Aachen kommen: „Der Sprung in den professionellen Reitsport ist sehr schwierig, aber der U25 Spingpokal ist eine super Möglichkeit beim CHIO Aachen dabei sein zu können“, so der 20-jährige Nachwuchssportler. Auf dem zweiten und dritten Platz landeten Frederike Staack (Deutsche Meisterin Junge Reiter Springen) und Henry Delfs mit ebenfalls zwei fehlerfreien Runden.


10. September 2017

Dressurreiterin Anna Middelberg ist Deutsche Meisterin der Ponyreiter

Ein perfekter Tag für Anna Middelberg und "Drink Pink". Foto: Mirka Nilkens
Ein perfekter Tag für Anna Middelberg und "Drink Pink". Foto: Mirka Nilkens

„Nee, gar nicht“ – Auf die Frage, ob sie mit dem Deutschen Meistertitel gerechnet hat, schüttelt Anna Middelberg energisch den Kopf. Ganz viel Spaß haben und „vielleicht“ ein Platz unter den Top 5 sei ihr Ziel gewesen,  aber der Titel? Niemals! Klar, dass es sich jetzt „super anfühlt“ und Pony „Drink Pink“ schon ordentlich geknuddelt und mit Möhren versorgt wurde. Der Feier mit Pony folgt heute Abend dann noch eine Party zuhause. Anna kommt aus einer Reiterfamilie in der Nähe von Osnabrück, mit Pferden ist sie groß geworden, oder besser: mit Pferden ist sie 14 geworden. Schon als sie zwei Jahre war, haben die großen Geschwister sie mitgeschleppt zu den Pferden, seit sie fünf ist, reitet sie durchaus ambitioniert. Ob die Reiterei irgendwann mal ihr Beruf werden kann, daran verschwendet sie noch keinen Gedanken. „Ich schaue lieber, was auf mich zukommt“, denn: „Meistens kommt es doch eh anders als man denkt“, bemerkt sie weise. Vielleicht wird sie ja auch Pianistin, denn wenn es die Zeit erlaubt, spielt sie Klavier, Schubert mag sie besonders. Aber der Zeitaufwand fürs Training ist schon enorm, und zur Schule muss sie ja schließlich auch noch.


10. September 2017

Besser geht es nicht: Anna Middelberg gewinnt HAVENS Pferdefutterpreis und ist Deutsche Meisterin der Ponyreiter

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Anna Middelberg auf Pony Drink Pink, Sebastian Paus (Außendienstmitarbeiter Havens) und Carl Meulenbergh (Präsident ALRV) Foto: Mirka Nilkens

Nachdem sich Anna Middelberg (Westfalen) gestern schon den Sieg in der 2. Wertungsprüfung des HAVENS Pferdefutterpreises sichern konnte, hat sie ihr Wochenende heute perfekt gemacht: Mit ihrem Sieg in der finalen Kür des HAVENS Pferdefutterpreises, einer Prüfung der Klasse L**, wird sie gleichzeitig Deutsche Meisterin der Ponyreiter. Gesattelt hatte sie ihr Pony „Drink Pink“. Das Paar konnte in der Kür tolle 79,9% erreichen.

„Damit habe ich so nicht gerechnet, der Sieg gestern war schon wirklich besonders und dass es heute direkt nochmal geklappt hat, ist unbeschreiblich, mein Pony hat sich an diesem Wochenende von seiner besten Seite gezeigt“, beschreibt die strahlende 14-Jährige.

 

Rang zwei in der Finalprüfung der Pony sicherte sich Jana Lang (Bayern) auf „NK Cyrill“, Rang drei geht an Moritz Treffinger und „Top Queen H“.


9. September

Wieder siegt das Voltigierteam aus Nordheim im Preis der Sparkasse, Gruppenkür

Sintje Klink, Mitglied der Richtergruppe, das Team Nordheim und Wolfgang Mainz, Aufsichtratmitglied des ALRV. Foto: Bernd Thierolf
Sintje Klink, Mitglied der Richtergruppe, das Team Nordheim und Wolfgang Mainz, Aufsichtratmitglied des ALRV. Foto: Bernd Thierolf

Bereits gestern gewann das Team aus Nordheim den Preis der Sparkasse, Gruppen Pflicht. Heute konnten sie sogar noch einen draufsetzen und siegten auch im Preis der Sparkasse, Gruppenkür vor dem Juniorteam Brakel und dem Team Gut Waffenschmiede. Seit Oktober trainiert das Team um Longenführerin Andrea Blatz zusammen. Ihre Vorwarnung die Halle zum Beben zu bringen haben sie in die Tat umsetzen können. „Wir haben einfach Spaß bei der Sache und das spürt auch das Publikum. Gefeiert wird allerdings erst morgen, wenn das Finale vorbei ist“, verrät Solveig Blankenhorn direkt nach ihrer Siegerehrung. Morgen geht es für die junge Mannschaft im Preis der Sparkasse, Finale Gruppen Kür um 11.00 Uhr um den Deutschen Meistertitel.


9. September

Preis der Sparkasse, Einzelvoltigieren Damen: „Es hat einfach alles gepasst“

Sintje Klink, Mitglied der Richtergruppe und Wolfgang Mainz, Aufsichtratmitglied des ALRV gratulierten Mara Xander und Andrea Blatz. Foto Bernd Thierolf
Sintje Klink, Mitglied der Richtergruppe und Wolfgang Mainz, Aufsichtratmitglied des ALRV gratulierten Mara Xander und Andrea Blatz. Foto Bernd Thierolf

In dem Preis der Sparkasse, Einzelvoltigieren Damen hat sich am Samstagnachmittag Mara Xander mit einer Note von 8,124 den ersten Rang erkämpft. „Nachdem meine letzte Prüfung nicht so gut verlief, habe ich nicht damit gerechnet, heute zu gewinnen. Aber die Stimmung in der Halle war super und es passte einfach alles“, so die junge Dame aus Baden-Württemberg. Auch Longenführerin Andrea Blatz war sehr zufrieden mit ihrem Pferd Luigi: „Bei der WM war er leider nicht so souverän wie wir ihn sonst kennen, aber anscheinend findet auch er Aachen toll. Heute hat er sich wieder von seiner besten Seite gezeigt.“ 


9. September

Preis der Sparkasse: Sieg für Jannik Liesch in der Kür

Jannik Liesch mit Longenführer Alexander Hartl. Es gratulierten Wolfgang Mainz, Aufsichtsrat ALRV und Kyra Heinrich, Mitglied der Richtergruppe. Foto: Bernd Thierolf.
Jannik Liesch mit Longenführer Alexander Hartl. Es gratulierten Wolfgang Mainz, Aufsichtsrat ALRV und Kyra Heinrich, Mitglied der Richtergruppe. Foto: Bernd Thierolf.

Der Sieg im Preis der Sparkasse der Herrenvoltigierer geht an Jannik Liesch vom Landesverband Bayern. Auf „Adlon“ siegte er mit einer Note von 8,45 vor seinem Teamkollegen, der ebenfalls auf „Adlon“ an den Start ging. „Direkt gerechnet habe ich nicht damit, dass ich gewinne, aber ich hatte ein wirklich gutes Gefühl, die Stimmung hier in Aachen ist gut und ich war sehr gut vorbereitet“, strahlt der 15-Jährige. Seine Vorfreude auf morgen ist groß: „Ich hoffe, ich kann die Form weiter halten und mir den Meistertitel sichern!“


9. September

Preis der Sparkasse: Anne Schlumbohm und Melanie Eger gewinnen beim Doppelvoltigieren der Damen

Anne Schlumbohn, Melanie Eger und Andra Blatz (Longenführerin) mit Wolfgang Mainz, Aufsichtsrat ALRV und Kyra Heinrich, Mitglied der Richtergruppe. Foto: Bernd Thierolf.
Anne Schlumbohn, Melanie Eger und Andra Blatz (Longenführerin) mit Wolfgang Mainz, Aufsichtsrat ALRV und Kyra Heinrich, Mitglied der Richtergruppe. Foto: Bernd Thierolf.

„Damit haben wir wirklich nicht gerechnet, wir sind total überwältigt, wir wissen gar nicht so genau, was wir sagen sollen“, resümieren Anne Schlumbohm und Melanie Eger nach ihrem Sieg im Preis der Sparkasse. Das Paar aus Baden-Württemberg konnte die die Richter auf ihrem Wallach „Humpray Bogart“ begeistern. „Das ist für uns besonders schön, weil nicht nur wir beide mit dem Pferd die Kür, sondern zusätzlich auch noch unser gesamtes Juniorteam die Gruppenkür mit Humpray gewinnen konnten, berichtet das Siegerpaar. Auch die Qualifikation der Beiden war schon etwas Besonderes: „Wir sind nur in einer Qualifikation gestartet, das hat dann auf Anhieb geklappt!“


9. September 2017

Souveräner Sieg für Semmieke Rothenberger im Deutsche Bank Preis

Semmieke Rothenberger auf Dissertation, Nicole Nockemann, Wealth Management Region West und Mentorin in der Deutsche Bank Reitsport-Akademie und Carl Meulenbergh, Präsident des ALRV. Foto: Mirka Nilkens.
Semmieke Rothenberger auf Dissertation, Nicole Nockemann, Wealth Management Region West und Mentorin in der Deutsche Bank Reitsport-Akademie und Carl Meulenbergh, Präsident des ALRV. Foto: Mirka Nilkens.

Auch am zweiten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften in Aachen durfte Semmieke Rothenberger (Hessen) jubeln. Im Deutsche Bank Preis, der zweiten Wertungsprüfung der Jungen Reiter, lieferte sie mit ihrer Stute „Dissertation“, genannt Daisy, eine souveräne Leistung ab und gewinnt die Dressurprüfung Kl. S* mit einer Wertungsnote von 74,649%. „Es war heute schwieriger als gestern. Daisy fand das andere Viereck heute sehr spannend, dadurch haben sich einfach ein paar Kleinigkeiten eingeschlichen. Ich bin aber insgesamt zufrieden mit unserer Leistung“, fasst die 18-Jährige zusammen. Leonie Richter (Weser-Ems) mit Don Windsor und Anna-Christina Abbelen (Rheinland) mit First Lady belegten die Ränge zwei und drei. 

Auf das morgige Finale um den Deutschen Meistertitel freut sich Semmieke Rothenberger besonders, denn dann wird sie ihre neue Kür präsentieren. „Ich bin sehr gespannt, ob die Premiere klappt. Ich werde zur Musik von „Yanni“ reiten, darauf ist auch mein Vater früher schon geritten. Ich hoffe, das bringt Glück“, erzählt die Junge Reiterin.


9. September 2017

Liselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreis: Klarer Sieg für Marie Gelbke aus Westfalen

Marie Gelbke auf Luzifer PK mit Ursula Rühl, Projektleiterin der Liselott Schindling Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports und Frank Kemperman, Turnierdirektor. Foto: Mirka Nilkens.
Marie Gelbke auf Luzifer PK mit Ursula Rühl, Projektleiterin der Liselott Schindling Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports und Frank Kemperman, Turnierdirektor. Foto: Mirka Nilkens.

Liselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreis: Klarer Sieg für Marie Gelbke aus Westfalen

In der heutigen Qualifikation für das Finale des Liselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreis war eine junge Reiterin aus Westfalen einfach nicht zu schlagen: Marie Gelbke und ihr Hannoveraner Wallach Luzifer PK gewinnen die Dressurreiterprüfung Kl. L mit einer Traumnote von 9,0. Auf den zweiten Rang reitet Verena Lindinger (Bayern) auf Simply Red, den dritten Rang sicherten sich Joya Catharina Stolpmann (Hamburg) und Dajana.

„Beim Abreiten war Luzifer noch sehr spannig, aber im Viereck lief dann alles super“, kommentiert die 16-jährige Reiterin ihren Sieg. Dass sie in Aachen gleich mehrfach erfolgreich sein würde, damit hatte Marie Gelbke so nicht gerechnet: „Es ist einfach toll hier zu reiten, daher freue ich mich umso mehr, dass ich hier gewinnen konnte.“ In der Gesamtwertung liegt sie nun klar vorne. Morgen im Finale des Liselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreises kann es trotzdem noch spannend werden, denn „so eine Prüfung mit Pferdewechsel ist immer etwas Besonderes. Doch schlimmstenfalls werde ich Dritte.“


9. September 2017

Springreiter Max Haunhorst wird Deutscher Meister der Junioren

Max Haunhorst feiert mit Anna-Maria Grimm (Deutsche Vizemeisterin) und Matthis Westendarp. Gerhard Schäfers, Vorstandsmitglied der Horst-Gebers-Stiftung, gratuliert. Foto: Alexander Marx
Max Haunhorst feiert mit Anna-Maria Grimm (Deutsche Vizemeisterin) und Matthis Westendarp. Gerhard Schäfers, Vorstandsmitglied der Horst-Gebers-Stiftung, gratuliert. Foto: Alexander Marx

Was für ein Tag für Max Haunhorst. Der 16-jährige Springreiter vom Landesverband Weser-Ems wurde Deutscher Meister der Junioren. Im abschließenden „Horsetrucks Terhorst Preis“ reichte ihm bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Aachen 2017 ein dritter Rang.

 

„Überrascht mich nicht“, schmunzelte der Bundestrainer der deutschen Senioren, Heinrich-Hermann Engemann, „Max ist unglaublich nervenstark und kommt sehr gut mit Druck klar.“ Der reiter selber war sich da nicht ganz so sicher: „Mein Ziel war, ins Finale zu kommen, super, dass es jetzt sogar der Sieg geworden ist“, so Max Haunhorst, der auch im letzten Springen cool blieb. Zwar unterlief ihm mit „Chaccara“ ein Abwurf, den konnte er sich aber leisten.

Max stammt aus einer Reiterfamilie, auch seine Eltern sind beide in schweren Springen angetreten. Rund 40 Pferde stehen im heimischen Stall in Hagen am Teutoburger Wald, in der Schulzeit (er pendelt täglich nach Osnabrück) reitet er seine drei Pferde täglich: „Crüger“, „Charis“ und eben „Chaccara“, diese achtjährige Stute, die aus Ungarn kommt und seit zwei Jahren im Haunhorst`schen Stall steht.

Max Haunhorst muss nur zur Haustür rausgehen, schon steht er zwischen den Pferden. Kein Wunder also, dass er schon mit drei Jahren im Sattel saß, Shetty „Micky Maus“ war das damals. Mit fünf Jahren „habe ich richtig angefangen zu reiten.“ Inzwischen gehört er der deutschen Juniorenauswahl an, gerade holte das Team im slowakischen Samorin die Bronzemedaille. Klar würde er gerne irgendwann Profi werden, für alle Fälle soll es nach der Schule aber erst einmal eine kaufmännische Ausbildung sein. Wenn er allerdings so weitermacht, wie an diesem großartigen Nachmittag in Aachen, dann wird das schon passen mit der Profilaufbahn. Nur eine Sache lief überhaupt nicht rund für Max am Samstagnachmittag: Sein Lieblingsclub Borussia Mönchengladbach vergeigte das Heimspiel gegen Frankfurt in der Fußball-Bundesliga.

 

Mehr über Max gibt’s übrigens im kommenden CHIO Aachen-Magazin, das in Kürze erscheint. 


9. September 2017

Matthis Westendarp gewinnt den Horsetrucks Terhorst Preis, das Finale der Junioren

Matthis Westendarp und Wolfgang Mainz, Mitglied des ALRV Aufsichtsrates. Foto: Alexander Marx
Matthis Westendarp und Wolfgang Mainz, Mitglied des ALRV Aufsichtsrates. Foto: Alexander Marx

Bis zum Schluss haben die Junioren es spannend gemacht. Nach zwei Umläufen konnten sich jedoch Matthis Westendarp und sein Wallach Stalido mit insgesamt 4 Fehlerpunkten in einer Zeit von 61,14 Sekunden gegen seine Mitstreiter durchsetzen. „Dieser Sieg ist unglaublich. Ich bin bisher noch nicht so viele Prüfungen der Klasse S** geritten und habe solch ein super Ergebnis hier in Aachen wirklich nicht erwartet“, resümiert der 15-Jährige überrascht. In der letzten Prüfung im Kampf um den Meistertitel gaben aber auch Riana Eisenmenger auf Coralie und Max Haunhorst auf Chaccara noch einmal alles. Am Ende reichte es für sie im Finale des Horsetrucks Terhorst Preises für Rang zwei und drei. In der Meisterschaftswertung erritt sich Matthis Westendarp somit noch Rang 3.


9. September 2017

Anna Middelberg siegt in der 2. Wertungsprüfung des HAVENS Pferdefutter Preises

Anna Middelberg mit ALRV-Präsident Carl Meulenbergh und Nina Wolters vom HAVENS-Innendienst Marketing & Verkauf Deutschland. Foto: Mirka Nilkens
Anna Middelberg mit ALRV-Präsident Carl Meulenbergh und Nina Wolters vom HAVENS-Innendienst Marketing & Verkauf Deutschland. Foto: Mirka Nilkens

Anna Middelberg hat es heute erneut auf das Treppchen geschafft. Mit ihrem Deutschen Reitpony „Drink Pink“ konnte sie den Sieg in der zweiten Wertungsprüfung des HAVENS Pferdefutter Preises mit 75,163% davontragen. Gestern konnte sie sich im ersten Durchgang schon den zweiten Platz sichern. Die 14-Jährige aus dem westfälischen Lienen hat dieses Jahr schon einige Preise abgeräumt: sie ist unter anderem amtierende Mannschafts-Europameisterin der Pony-Dressurreiter. „Trotzdem ist es ein großer Reiz, in Aachen im Deutsche Bank Stadion zu reiten. Das sieht man sonst immer nur im Fernsehen und plötzlich reitet man hier selbst“, schwärmt die frischgebackene Siegerin. Knapp Zweite wurde Jana Lang mit „NK Cyrill“ mit 75,041%. Der dritte Platz ging an Moritz Treffinger auf „Top Queen H“ mit 73,130%. Mit diesem Top-Ergebnis startet Anna Middelberg morgen im Finale des HAVENS Pferdefutter Preises in der Klasse L**.


9. September 2017

Romy Allard strahlende Siegerin im Lambertz Preis

Romy Allard mit ALRV-Präsident Carl Meulenbergh . Foto: Mirka Nilkens.
Romy Allard mit ALRV-Präsident Carl Meulenbergh . Foto: Mirka Nilkens.

Die Siegerin im Lambertz Preis, eine Dressurprüfung der Kl.M** und zweite Wertungsprüfung für die Deutsche Meisterschaft der Junioren, heißt Romy Allard. Die rheinische Meisterin konnte sich mit ihrer Stute „Summer Rose“ gegen ihre Konkurrenz behaupten. Mit einer runden Leistung, die mit 73,114% belohnt wurde, verwies sie Mannschaftseuropameisterin Johanna Sieverding (Weser-Ems) mit „Lady Danza“ auf Rang zwei. Auf den dritten Platz ritt Franz Otto Damm (Sachsen-Anhalt) mit „Lifestyle“.

Über ihren heutigen Sieg zeigte sich die 15-Jährige überglücklich: „Ich bin ganz ohne Erwartungen nach Aachen gefahren. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet, hier zu gewinnen. Damit ist ein Traum wahr geworden.“ Mit der Leistung ihres Pferdes Summer Rose, genannt Sissi, ist sie sehr zufrieden: „Sie ist ein ruhiges Pferd und immer bei mir. Sie gibt immer das Beste.“ Morgen reitet sie im Finale um die Deutsche Meisterschaft, auch hier geht sie ohne feste Erwartungen ins Dressurviereck: „Ich hoffe, dass ich meine gute Leistung halten kann und dann schaue ich mal, wohin die Reise geht…“. In der Zwischenwertung um die Deutsche Meisterschaft hat sie nun die Nase vorn. Morgen ab 12Uhr fällt im Deutsche Bank Stadion die Entscheidung um den Meistertitel. 


9. September 2017

Lara-Marie Juraske gewinnt Preis der BEWITAL Unternehmensgruppe: „Das war ziemlich cool“

Lara-Marie Juraske auf Good Live mit Gerhard Schäfers, Vorstandsmitglied der Horst-Gebers-Stiftung und Wolfgang Mainz  (Aufsichtsrat ALRV). Foto: Alexander Marx
Lara-Marie Juraske auf Good Live mit Gerhard Schäfers, Vorstandsmitglied der Horst-Gebers-Stiftung und Wolfgang Mainz (Aufsichtsrat ALRV). Foto: Alexander Marx

Lara-Marie Juraske vom Landesverband Bayern gewinnt mit ihrem Wallach „Good live“ die zweite Wertungsprüfung der Children, den Preis der BEWITAL Unternehmensgruppe.  Bereits gestern konnte das Paar mit einer fehlerfreien Runde in der ersten Wertungsprüfung auf sich aufmerksam machen.

„Es war wirklich einmalig hier zu reiten, die Atmosphäre war schon besonders und ich war sehr aufgeregt, aber mein Pferd hat ganz toll für mich gekämpft, obwohl ich ihn noch gar nicht so lange reite“, berichtet die strahlende 14-Jährige. Auf das Finale morgen freut sich Lara-Marie Juraske: „Jetzt war ich schon zweimal strafpunktfrei, das möchte ich morgen natürlich nochmal schaffen.“

Stark zeigte sich in dieser Prüfung der Landesverband Schleswig-Holstein: Johanna Beckmann auf „Celine“, Mattis Johannsen auf „Chicca-Blue“, Sara Karstens „Collector“ und Anna Braunert auf „Asterix“ konnten sich ebenfalls platzieren.


9. September 2017

Heinrich-Hermann Engemann: „Selbst Marcus Ehning bleibt nicht ewig jung“

Heinrich-Hermann Engemann zu Besuch bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Aachener Soers. Foto: ALRV
Heinrich-Hermann Engemann zu Besuch bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Aachener Soers. Foto: ALRV

Für Heinrich-Hermann Engemann ist es selbstverständlich, die Deutschen Jugendmeisterschaften in Aachen zu besuchen. Gemeinsam mit Otto Becker bildet er das Trainergespann der deutschen Springreiter, zusätzlich ist Engemann Bundestrainer der deutschen U25-Springreiter. Klar, dass er den reiterlichen Nachwuchs im Auge hat.

 

Frage: Welche Erkenntnisse erhoffen Sie sich von Ihrem Besuch?

Heinrich-Hermann Engemann: Es geht natürlich darum, unsere Nachwuchsreiter zu beobachten. Aber auch darum, viele Gespräche zu führen mit Eltern, Besitzern und Trainern. Hier in Aachen kann ich alle treffen. Es ist auch eine sehr gute Gelegenheit, unser Ausbildungssystem zu überprüfen – ist das alles in Ordnung, so wie es ist, sind wir gut aufgestellt? Das machen wir permanent, hier in Aachen sind gleich alle Altersklassen von den Children über Ponys und Junioren bis zu den Jungen Reitern vertreten. Das sind lohnende Tage für mich.

 

Frage: Ist Ihre Anwesenheit auch ein Signal an die jungen Leute?

Engemann: Natürlich, wir wollen ja zeigen, dass wir den Reit-Nachwuchs im Auge haben. Ich war in diesem Jahr auch bereits eine Woche mit zur Europameisterschaft. Nur so kann man ja auch wirklich seriös das Leistungsvermögen beurteilen. Die enge Zusammenarbeit macht aber auch unheimlich viel Spaß.

 

Frage: Dass das Ausbildungssystem funktioniert, haben wir vor kurzem noch hier beim CHIO Aachen erleben dürfen…

Engemann: …als wir mit Maurice Tebbel im Mercedes-Benz Nationenpreis und Laura Klaphake im Rolex Grand Prix demonstrieren konnten, wie weit wir hier sind. Aber: Es ist wichtig, dass man dranbleibt und weitermacht. Denn unsere Konkurrenten liegen ja nicht zuhause und schlafen.

 

Frage: Für Sie und Otto Becker als die deutschen Bundestrainer ist es im Moment eine sehr spannende Zeit.

Engemann: Aber ja, wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs! Als ich vor neun Jahren angefangen habe, da gab es feste Paarungen, die waren ziemlich gesetzt. Doch wir müssen uns weiterentwickeln, denn selbst Marcus Ehning bleibt nicht ewig jung (lacht). Inzwischen haben wir junge Leute ins Team gebracht, die sich bereits bewährt haben. Im nächsten Jahr gibt es eine Weltmeisterschaft als Qualifikation für die Olympischen Spiele, und ich denke, dass wir auch da wieder mit einem guten jungen Team auftrumpfen können.

 

Frage: Wie ist Ihr Eindruck hier aus Aachen?

 

Engemann: Das Wetter hat uns ja schon den ganzen Sommer lang ein bisschen im Stich gelassen, die Bedingungen hier in Aachen sind trotzdem unheimlich gut. Bei den Wassermassen am Freitag und Samstag wäre woanders ein Reiten wahrscheinlich gar nicht mehr möglich gewesen. Unglaublich, wie toll das Team hier arbeitet, damit es auf Top-Niveau weitergehen kann.


9. September 2017

Überraschungssieg im NetAachen Preis für Jana Erkner auf Franz-Ferdinand

Siegerin im NetAachen Preis: Jana Erkner mit Franz-Ferdinand und Andreas Schneider, Geschäftsführer NetAachen und Wolfgang Mainz, Aufsichtsratsmitglied des ALRV. Foto: Alexander Marx
Siegerin im NetAachen Preis: Jana Erkner mit Franz-Ferdinand und Andreas Schneider, Geschäftsführer NetAachen und Wolfgang Mainz, Aufsichtsratsmitglied des ALRV. Foto: Alexander Marx

Mit einer fehlerfreien Runde konnte am Samstag Jana Erkner aus Baden-Württemberg den NetAachen Preis für sich entscheiden. Mit ihrem Pony Franz Ferdinand beendete sie die zweite Wertung der Ponyprüfungen in tollen 56,11 Sekunden.  Rang zwei in der Springprüfung der Klasse M* ging an Janas Teamkollegin Annika Ott mit „Kira-Bell“, über den dritten Platz freute sich Leonie Gruber mit „My Midnight Lady“ (Hessen). 

„Franz-Ferdinand war eigentlich ein Dressur-Pony, das Springen haben wir zusammen gelernt. Er hat schon viel für  mich getan!“, freut sich die 15-jährige Reiterin über ihren Wallach. In Aachen zu reiten war für sie schon beim Aachen Jumping Youngsters Salut-Festival im letzten Jahr ein tolles Erlebnis. „Heute hat einfach alles gepasst. Nur das Wetter hätte besser sein können“, schmunzelt sie. Für das Finale am Sonntag konnte sie sich trotz der guten Runde leider nicht qualifizieren. Der Sieg im NetAachen Preis war für sie dennoch ein guter Abschluss für das Wochenende. 

 


9. September 2017

Preis der „Rhein Ruhr Sports City 2032“: Sven Gero Hünicke und „Sunshine Brown“ greifen wieder an

Sven Gero Hünicke auf Sunshine Brown, Helen Rombach-Schwartz (ALRV) und Richterin Ursula Veith. Foto: Alexander Marx
Sven Gero Hünicke auf Sunshine Brown, Helen Rombach-Schwartz (ALRV) und Richterin Ursula Veith. Foto: Alexander Marx

Dass er seinen Meistertitel verteidigen will, steht außer Frage, nach einem guten Ergebnis in der gestrigen ersten Wertungsprüfung gewinnen Sven Gero Hünicke (Holstein) und seine Stute „Sunshine Brown“  heute die zweite Wertungsprüfung der Jungen Reiter, eine Springprüfung der Klasse S**, den Preis der „Rhein Ruhr Sports City 2032“. Er siegt vor Simon Widmann (Bayern) auf „Domburg van de Rechri“ und Lars Vomer (Westfalen) auf „Maja H“.

 

„Der Parcours war wirklich anspruchsvoll, aber mein Pferd sprang einfach super, mit ihr ist nichts unmöglich, sie gibt mir sehr viel Sicherheit und ein tolles Gefühl“, resümiert der 20-Jährige seinen Sieg. Dass er amtierender Meister der Jungen Reiter ist und es somit für ihn um die Titelverteidigung geht, sieht Hünicke entspannt: „Meine Chancen stehen natürlich nicht schlecht, allerdings sind viele gute Reiter am Start, mal gucken, was das Finale morgen bringt.“

 

Das Finale der Jungen Reiter findet am Sonntagmorgen statt.


9. September 2017

Erster Meistertitel und viele Entscheidungen in der Aachener Soers

Am dritten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften Aachen 2017 fällt bereits die erste Entscheidung im Meisterschaftskampf: Im Horsetrucks Terhorst Preis, einer Springprüfung Kl.S** mit zwei Umläufen, reiten die Junioren am Nachmittag um den begehrten Titel. Für die Jungen Reiter, Ponyreiter und Children werden ab dem Morgen in den zweiten Wertungspüfungen die Weichen für das Finale am Sonntag gestellt. Den Anfang machen die Jungen Reiter ab 8:30Uhr im Preis der „Rhein-Ruhr Sports City 2032“.

Auch für den deutschen Dressurnachwuchs geht es heute auf zwei Plätzen weiter um Punkte für die Titel der Jungen Reiter, Junioren, Ponyreiter und im Liselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreis. Die Finale aller vier Wertungen folgen am Sonntag.

In der Albert-Vahle-Halle wird es heute laut und bunt, wenn die Voltigiergruppen, Herren, Damen und Doppelvoltigierer im Preis der Sparkasse ihre Küren präsentieren.

 

Der Eintritt ist frei. Wer nicht live vor Ort sein kann, kann das Geschehen im Livestream und Livescore verfolgen.


8. September 2017

HAVENS Pferdefutter-Preis:  Gelungene Show für Jana Lang und „NK Cyrill“!

Jana Lang mit Sebastian Paus, Außendienstmitarbeiter HAVENS Deutschland und Stefanie Peters, Aufsichtsratmitglied des ALRV.
Jana Lang mit Sebastian Paus, Außendienstmitarbeiter HAVENS Deutschland und Stefanie Peters, Aufsichtsratmitglied des ALRV.

Jana Lang (Bayern) konnte am Freitagabend mit ihrem Pony „NK Cyrill“ die 1. Wertung der Ponyprüfungen, den HAVENS Pferdefutter-Preis, gewinnen. In der Dressurprüfung der Klasse L** ritt sie ihrer Konkurrenz mit tollen 73,88% davon.  Rang zwei sicherte sich hier Anna Middelberg (Westfalen) mit „Drink Pink“. Rang drei belegte Moritz Treffinger (Baden-Württemberg) mit „Top Queen“.

„Mein Pony liebt die große  Bühne, er hat heute einfach super mitgemacht und war sehr konzentriert, das Gefühl war die ganze Zeit super gut“, lobt die 14-jährige Reiterin ihren „NK Cyrill“. Gerade, dass es im Aachener Deutsche Bank Stadion so gut lief, war ein Highlight für die Reiterin. Auf die Prüfungen der nächsten Tage freut sie sich sehr: „Besonders die Kür liegt mir und meinem Pony, das ist unsere absolute Lieblingsprüfung.“

Um die zweite Wertungsprüfung geht es für die Ponyreiter  bereits am Samstagmorgen.


8. September 2017

Preis der Sparkasse, Gruppen Pflicht: Team Nordheim wird die Halle zum Beben bringen

Das Team Nordheim freut sich über seinen Sieg. Foto Bernd Thierolf.
Das Team Nordheim freut sich über seinen Sieg. Foto Bernd Thierolf.

 

Das Team Nordheim aus Baden-Würtemberg gewinnt den Preis der Sparkasse, eine Gruppen Pflicht-Prüfung und platziert sich vor dem Juniorteam des VV Köln-Dünnwald aus dem Rheinland und dem Juniorteam Brakel aus Westfalen.

 

Anne Schlumbohm, Solveig Blankenhorn, Charlene Zweininger, Mara Xander, Lara Häussermann, Melanie Eger sowie Longenführerin Andrea Blatz und ihr Pferd Humpray Bogart machen das Team komplett. „Zu so einer guten Leistung verhilft vor allem die enge Freundschaft und der Zusammenhalt im Team“, berichtet die 17-jährige Solveig. Das Einlaufen in die Halle wird durch die klasse Stimmung zu einem besonderen Erlebnis für die Juniorinnen. „Morgen wollen wir die Albert-Vahle-Halle mit unserer Samba-Kür zum Beben bringen“, prophezeit das Team und freut sich auf den morgigen Tag.


8. September 2017

Mannschaftseuropameisterin Johanna Sieverding gewinnt den Lambertz Preis

Johanna Sieverding mit Turnierdirektor Frank Kemperman. Foto: Mirka Nilkens.
Johanna Sieverding mit Turnierdirektor Frank Kemperman. Foto: Mirka Nilkens.

Die amtierende Mannschafts-Europameisterin der Junioren, Johanna Sieverding (Weser-Ems), gewinnt den Lambertz Preis, die erste Wertungsprüfung für die Deutsche Meisterschaft ihrer Altersklasse. Mit 71,486 Prozentpunkten konnte sie sich mit ihrer Stute „Lady Danza“ knapp gegen die Zweitplatzierte Bettina Nuscheler (Bayern) auf „Fascinate“ durchsetzen, die auf 71,441% kam. Auf den dritten Rang ritt Romy Allard (Rheinland) auf Summer Rose mit 71,351%.

Die 17-jährige Siegerin kommentierte ihren Sieg ganz cool: „Ich bin eigentlich nie aufgeregt. Natürlich ist es schön hier in Aachen zu reiten, wo auch die ganz Großen starten. Aber wenn ich reite, vergesse ich die Umgebung herum, dann ist es egal, wo ich bin.“ Mit ihrer Leistung und ihrem Pferd zeigte sie sich sehr zufrieden: „Natürlich gibt es immer ein paar Kleinigkeiten, die besser laufen könnten. Aber meine Stute stand konstant gut in der Anlehnung, auch die Galoppwechsel waren sehr gut heute.“ Mit dem Sieg in der ersten Wertungsprüfung hat sie gute Chancen, um den Meisterschaftstitel mitzureiten. In jedem Fall werde sie in den kommenden Tagen ihr Bestes geben.  


8. September 2017

Horsetrucks Terhorst Preis: gestern lief es gut, heute noch besser

Max Haunhorst auf Chaccara. Foto: Alexander Marx.
Max Haunhorst auf Chaccara. Foto: Alexander Marx.

In der letzten Prüfung des Tages, der zweiten Wertungsprüfung der Junioren, dem Horsetrucks Terhorst Preis, gewinnt Max Haunhorst (Weser-Ems) auf seiner Stute Chaccara vor Kathrin Stolmeijer (ebenfalls Weser-Ems) auf Lilly-Fee und Christoph Maack (Mecklenburg-Vorpommern) auf Dyleen.

„Ich hatte gar nicht geplant, so schnell zu reiten. Aber dann hatte ich so ein gutes Gefühl, dass ich einfach alles auf eine Karte gesetzt habe“, berichtet der 16-jährige Springreiter. Auch für sein Pferd findet er lobende Worte: „Chaccara will immer alles richtig machen und zweifelt an nichts.“ Das Finale lässt Max Haunhorst einfach auf sich zukommen: „Ich gucke einfach mal, wie es läuft.“

Das Finale der Junioren, der Horsetrucks Terhorst Preis, findet am morgigen Nachmittag statt. Die finalen Prüfungen der Children, Jungen Reiter und Ponyreiter werden am Sonntag ausgetragen.


8. September 2017

NetAachen Preis: Mit Pony-Power auf Platz 1

Siegerin Milja Esser auf Antine, Jörg Minten, Leiter Vertrieb Privatkunden NetAachen und Stefanie Peters, Aufsichtsrat ALRV.
Siegerin Milja Esser auf Antine, Jörg Minten, Leiter Vertrieb Privatkunden NetAachen und Stefanie Peters, Aufsichtsrat ALRV.

 

Auch bei den Ponyreitern ist die erste Entscheidung gefallen. Im NetAachen Preis setzte sich Milja Esser vom Landesverband Rheinland auf ihrer Stute „Antine“ durch. Auf Rang zwei landete Leonie Gruber (LV Hessen) mit „My Midnight Lady“, Rang drei erreichte Julie Thielen (LV Saarland) auf „Bad Man“. 

Über ihr Pony schwärmt Milja Esser: „Antine ist sehr temperamentvoll und hat wieder sehr für mich gekämpft. Sie weiß einfach, wann es darauf ankommt und ist dann voll bei der Sache.“ Nach diesem erfolgreichen Auftakt freut sie sich auf die kommenden Tage: „Das Gefühl, hier reiten zu dürfen, ist einfach toll. Ich bin gespannt, wie es morgen für mich läuft“.


8. September 2017

In den Fußstapfen ihrer Geschwister: Semmieke Rothenberger überzeugt in der ersten Wertungsprüfung des Deutsche Bank Preises

Semmieke Rothenberger auf Dissertation, Nicole Nockemann, Wealth Management Region West und Mentorin in der Deutsche Bank Reitsport-Akademie, Stefanie Peters, Aufsichtsratsmitglied des ALRV. Foto: Mirka Nilkens.
Semmieke Rothenberger auf Dissertation, Nicole Nockemann, Wealth Management Region West und Mentorin in der Deutsche Bank Reitsport-Akademie, Stefanie Peters, Aufsichtsratsmitglied des ALRV. Foto: Mirka Nilkens.

Im Dressurviereck des Deutsche Bank Stadions, dort wo Isabell Werth und Sönke Rothenberger noch vor wenigen Wochen jubeln konnten, durften die Jungen Reiter heute Morgen um die erste Wertungsprüfung reiten. Dass die „kleine Schwester“ den „Großen“ in nichts nachsteht, bewies Semmieke Rothenberger (Hessen). Mit einer tollen Runde auf ihrer 10-jährigen Stute „Dissertation“ siegte sie mit 75,61% vor Leonie Richter (Weser-Ems) auf „Don Windsor“ sowie Luca Michels (Rheinland) auf „Rendezvous“.

„Die Atmosphäre hier in Aachen ist einfach einmalig, meine Stute hat sich toll präsentiert, gerade in der Trabtour hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Das hat einfach Spaß gemacht“, berichtet die 18-Jährige. Ihrer reiterlichen Zukunft blickt sie sehr positiv entgegen. „Dissertation“ hat sehr viel Qualität, sie ist wirklich ein Traumpferd, ich habe das Gefühl, dass wir noch viel zusammen erreichen können - aber jetzt freue  ich mich erstmal auf die nächsten beiden Tage hier in Aachen.“

 

Die zweite Wertungsprüfung des Deutsche Bank Preises für die Jungen Reiter findet am Samstagnachmittag statt, bevor am Sonntag die Finalprüfung ansteht.


8. September 2017

Der Preis der BEWITAL Unternehmensgruppe geht an Johanna Beckmann

Johanna Beckmann mit Celine. Rechts daneben Ursula Veith, Richterin, und Wolfgang Mainz, Aufsichtsratmitglied ALRV. Foto: Alexander Marx.
Johanna Beckmann mit Celine. Rechts daneben Ursula Veith, Richterin, und Wolfgang Mainz, Aufsichtsratmitglied ALRV. Foto: Alexander Marx.

Johanna Beckmann (LV Schleswig-Holstein) gewinnt den Preis der BEWITAL Unternehmensgruppe und damit die erste Wertungsprüfung in der Altersklasse Children. Auf ihrer Stute „Celine“ konnte sich die junge Amazone mit einer fehlerfreien Runde in 65,43 Sekunden knapp gegen ihre Konkurrenz durchsetzen. Lara-Marie Juraske auf „Good Live“ (LV Bayern) und Teresa Häsler auf „Curtis B“ (LV Sachsen) ritten mit einer Zeit von 66,06 und 66,19 Sekunden auf die Ränge zwei und drei.

Der Erfolg kam für sie durchaus überraschend: „Ich habe Celine erst seit zwei Wochen, wir kennen uns noch nicht so lange. Ich bin sehr glücklich, dass es gleich so gut geklappt hat.“ Aachen-Luft hat Johanna Beckmann aber schon öfter geschnuppert: „Ich bin schon zweimal beim Aachen Youngsters Salut-Festival gestartet. Es ist immer etwas ganz besonderes, in Aachen zu sein. Ich freue mich, dass ich bei den Deutschen Meisterschaften reite, dort wo sonst die ganz Großen starten – auch wenn es nur das Fahrstadion ist.“

 


8. September 2017

Einmal in Aachen reiten: Marie Gelbke gewinnt die 1. Qualifikation für den Liselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreis

Marie Gelbke auf "Luzifer PK", Ursula Rühl, Projektleiterin der Liselott Schindling Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports, und Stefanie Peters, Aufsichtsratmitglied des ALRV. Foto: Mirka Nilkens.
Marie Gelbke auf "Luzifer PK", Ursula Rühl, Projektleiterin der Liselott Schindling Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports, und Stefanie Peters, Aufsichtsratmitglied des ALRV. Foto: Mirka Nilkens.

Marie Gelbke (Westfalen) und „Luzifer PK“  gewinnen mit einem tollen Auftritt die erste Wertungsprüfung des Liselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreises, eine Dressurreiterprüfung der Klasse L.  Mit einer Wertnote von 8,3 verweisen sie Maja Schnakenberg (Hannover) und  „Donna –Noblesse“ sowie Caroline Locklair (Hamburg)  und „Consus“ auf die Ränge zwei und drei.

„Das war eine der besten Prüfungen, die ich je geritten bin, mein Pferd war sehr aufmerksam und hat super mitgemacht“, freut sich die 16-jährige Reiterin. Normalerweise ist sie immer als Zuschauerin in Aachen gewesen, „meine Mutter sagte immer zu mir, wenn ich hier mal mitreiten kann, dann habe ich es geschafft, das ist ja jetzt ein bisschen so.“


8. September 2017

Preis der „Rhein Ruhr Sports City 2032“: Lars Volmer reitet der Konkurrenz davon

Lars Volmer auf seiner Stute "Maja H" mit Turnierdirektor Frank Kemperman. Foto: Alexander Marx.
Lars Volmer auf seiner Stute "Maja H" mit Turnierdirektor Frank Kemperman. Foto: Alexander Marx.

Lars Volmer und seine Stute „Maja H“ gewinnen die erste Wertungsprüfung der Jungen Reiter, den Preis der „Rhein Ruhr Sports City 2032“.

Mit 67,54 Sekunden und einem fehlerfreien Ritt konnte Volmer, der für den Landesverband Westfalen an den Start geht, der Konkurrenz davon reiten. Rang zwei geht an Patrick Bölle  (Weser-Ems) und „Dicapo“.  Den dritten Platz sichern sich Sven Gero Hünicke (Holstein) und „Sunshine Brown“. 

„Maja hat toll für mich gekämpft. Sie ist sehr ehrgeizig und hat enorm viel Vermögen, dank ihrer großen Galoppade waren wir schneller als unsere Mitstreiter“, lobt der 19-jährige Junge Reiter seine Stute. Aachen ist für ihn etwas ganz Besonderes. „Auch wenn es natürlich kein CHIO ist, ist es ein einmaliges Erlebnis hier auf der Anlage reiten zu können“, berichtet der strahlende Sieger.

 

Morgen geht es für die Jungen Reiter zur gleichen Zeit um die zweite Wertungsprüfung.


8. September 2017

Volles Programm in vier Stadien

Am zweiten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften in Aachen erwartet die Zuschauer ein volles Programm: Auf gleich vier Plätzen gleichzeitig wird in drei Disziplinen um die ersten Entscheidungen geritten. Auf dem Springplatz geht es für die Jungen Reiter, Children und in der Ponyklasse um die jeweils erste Wertungsprüfung für die Deutsche Meisterschaft. Die Junioren reiten am Nachmittag in der zweiten Wertungsprüfung, dem Horsetrucks Terhorst Preis, um den Einzug in das Finale.

Der Dressurnachwuchs geht parallel auf zwei Plätzen an den Start (Platz I Deutsche Bank Stadion, Platz II vor dem Deutsche Bank Stadion). Hier fallen die ersten Entscheidungen für die Jungen Reiter, Junioren und in der Ponyklasse sowie für den Liselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreis.

In der Albert-Vahle-Halle zeigen die Voltigierer (Damen, Herren, Gruppen) zunächst die "Pflicht", am späten Nachmittag folgt die Kür für die Doppelvoltigier im Preis der Sparkasse.

Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

 

Hier geht's zu den Start- und Ergebnislisten Springen, Dressur und Voltigieren.

Die Livestreams der Springreiter und Voltigierer finden Sie hier.


7. September 2017

Horsetrucks Terhorst Preis: Gelungener Auftakt bei den DJM für Henrike-Sophie Boy

Henrike-Sophie Boy freut sich über ihren Sieg im Horsetrucks Terhorst Preis.              Foto: Alexander Marx.
Henrike-Sophie Boy freut sich über ihren Sieg im Horsetrucks Terhorst Preis. Foto: Alexander Marx.

Die erste Springprüfung der Deutschen Jugendmeisterschaften Aachen 2017 geht nach Niedersachsen! Henrike-Sophie Boy vom LV Hannover gewinnt auf ihrer Stute Saint Salima die erste Wertungsprüfung der Junioren, den Horsetrucks Terhorst Preis, mit einer souveränen fehlerfreien Runde in 60,29 Sekunden.

Die junge Amazone freute sich über ihren Erfolg zum Auftakt der DJM Aachen 2017: „Ich hatte schon auf dem Abreiteplatz ein richtig gutes Gefühl. Der Parcours war wirklich anspruchsvoll mit seinen vielen gebogenen Linien, aber Saint Salima hat sich von ihrer besten Seite gezeigt.“ Der Start bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Aachen war für sie keine Selbstverständlichkeit: „Ich habe mich total gefreut, dass ich für Aachen nominiert wurde. Hier zu reiten, ist einfach etwas Besonderes.“

 

Max Haunhorst auf Chaccara und Matthis Westendarp auf Stalido - beide vom LV Weser-Ems - sicherten sich Platz zwei und drei.

 


5. September 2017

Premiere zu Dritt

Die Nachwuchsspringreiter Teike, Beeke und Tjade Carstensen starten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Aachen

 

Teike, Beeke und Tjade Carstensen aus Sollwitt in Schleswig-Holstein starten am Wochenende bei den Deutschen Jugendmeisterschaften auf dem CHIO Gelände in der Aachener Soers. Sie gehen zum ersten Mal gemeinsam zu dritt an den Start, reiten aber nicht gegeneinander. Teike startet in der Altersklasse der Jungen Reiter (U21), Beeke in der Altersklasse der Junioren (U18) und Tjade in der Altersklasse der Children (U14).

 

Für die Nachwuchsspringreiter Teike, Beeke und Tjade Carstensen aus Sollwitt sind die Deutschen Jugendmeisterschaften in diesem Jahr eine Art Premiere: „Wir fahren das erste Mal zu dritt auf ein großes Turnier“, sagt Teike. Die 19-Jährige vom RV Obere Ahrlau Behrendorf sattelt in Aachen ihre achtjährige Stute Cadour. „Ich reite sie schon länger, bisher aber eher in kleineren Prüfungen. Besonders in letzter Zeit ist sie über sich hinausgewachsen und hat sich mehr und mehr zu meinem Erstpferd entwickelt“, beschreibt die Nachwuchsspringreiterin ihr Pferd. In Aachen gehen die beiden in zwei Wertungsprüfungen auf S-Niveau an den Start. Die besten U21-Reiter der beiden Wertungsprüfungen qualifizieren sich für das abschließende Finale, das in zwei Umläufen entschieden wird.

 

„Letztes Jahr habe ich das Finale knapp verpasst. Dieses Jahr möchte ich dort aber auf jeden Fall reiten“, resümiert Teike ihre Erwartungen. Schon vor Aachen hat die große Carstensen-Schwester Grund zu feiern. Im Rahmen der DKB-Bundeschampionate am Wochenende in Warendorf hat sie das Finale der sechsjährigen Springpferde mit ihrem Wallach Coral auf dem vierten Rang beendet. „Coral hat all unsere Erwartungen übertroffen, mit einer so guten Platzierung habe ich vorher nicht gerechnet“, freut sie sich.

Auch Teikes jüngere Schwester Beeke feierte kürzlich mit ihrer Stute Venetzia einen großen Erfolg. Bei der U18-Europameisterschaft im slowakischen Samorin freute sie sich mit ihren Teamkollegen nach einer spannenden Aufholjagd am Ende über Mannschaftsbronze. In Aachen startet sie jedoch mit Cara Mia. „Venetzia hat sich nach der EM wirklich eine Pause verdient und Cara Mia ist einfach top in Schuss“, erklärt Schwester Teike. Auch für Beeke sei das Finale das Ziel in Aachen. „Beeke wird richtig angreifen“, ist sich Teike sicher. Auch die Junioren reiten in Springprüfungen auf S-Niveau um die Medaillen.

 

Neben den beiden Schwestern ist auch der jüngste Carstensen, Bruder Tjade, in Aachen am Start. Der 12-Jährige reitet die Stute Zürich, die schon mit Teike erfolgreich S-Springen absolviert hat. Im vergangenen Jahr platzierten sich die beiden beispielweise beim Preis der Besten auf Rang sieben. „Zürich ist ein herzensgutes Pferd und wie eine Mama für Tjade. Sie passt im Parcours immer auf ihn auf“, beschreibt Teike die zehnjährige Holsteiner Stute. Tjade habe Zuhause kleinere Sprünge mit Zürich absolviert und das habe so gut geklappt, dass sie schließlich auf Turniere gefahren sind. „Die beiden sind richtig zusammen gewachsen“, freut sich Teike. Die Wertungsprüfungen der Children sowie das Finale sind Springprüfungen der Klasse M*.

 

Die drei Geschwister freuen sich auf ihre Premiere zu dritt bei den Deutschen Jugendmeisterschaften: „Wenn der jeweils andere reitet, stehen wir am Rand und fiebern mit. Ich finde es fast noch spannender, wenn Beeke oder Tjade im Parcours sind, als wenn ich selbst reite“, gibt die große Schwester zu. Unterstützung bekommen die drei von allen Seiten. „Oma und Opa kommen mit, drücken die Daumen und feuern uns an. Zuhause kümmern sich Freunde und Bekannte um den Hof und unsere anderen Pferde. Alle stehen voll hinter uns“, sagt die Nachwuchsspringreiterin.

 


4. September 2017

Top-Sport und Ponyreiten am Wochenende in der Soers

v.l.: Lisa Prummenbaum im Sattel von Ronaldinho, Frank Kemperman und im Sattel von Pony „Twix“ sitzt die vierjährige Emma.
v.l.: Lisa Prummenbaum im Sattel von Ronaldinho, Frank Kemperman und im Sattel von Pony „Twix“ sitzt die vierjährige Emma.

Das nennt man wohl „geflasht“. „Dieses Stadion, diese Bedingungen, das ist unglaublich“, sagt Dressurreiterin Lisa Prummenbaum. Die 20-Jährige aus Simmerath-Kesternich ist eine von 658 Sportlerinnen und Sportlern, die ab Donnerstag bei den Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) Aachen 2017 an den Start gehen.

 

Am Montagmittag war ihr bei einem Presserundgang über das Gelände die Vorfreude anzusehen. Zunächst drehte sie im Sattel von „Ronaldinho“ einige Runden im Deutsche Bank Stadion, ehe sie anschließend ins Schwärmen über diesen einmaligen Austragungsort geriet – den sie als treue CHIO Aachen-Besucherin bestens kennt. Irgendwann mal bei genau diesem CHIO Aachen zu reiten, das ist ihr ganz großer Traum. Und genau darum geht es dem ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV): „Wir wollen den jungen Leuten diese ganz spezielle CHIO Aachen-Atmosphäre näherbringen“, so der ALRV-Vorstandsvorsitzende Frank Kemperman.

 

Lisa Prummenbaum ist auf jeden Fall voller Vorfreude. Bei den DJM wird sie „Serenissima“ satteln und im Deutsche Bank Preis bei den „Jungen Reitern“ (bis 21 Jahre) starten. Die Konkurrenz ist groß, so formuliert sie als Ziel zunächst einmal, die Kür am Sonntag zu erreichen – hierfür qualifizieren sich die zwölf besten Starter.

 

Die Dressurwettbewerbe werden im Deutsche Bank Stadion ausgetragen, die Voltigierer starten wie beim CHIO Aachen in der Albert-Vahle-Halle und die Springreiter im Fahrstadion. „Hier haben wir einfach die besten Bedingungen und die beste Atmosphäre“, erläutert Frank Kemperman. Bereits 2003 und 2010 wurden in der Soers Deutsche Jugendmeisterschaften ausgetragen. „Mit den deutschen Jugendmeisterschaften 2017 setzen wir unser Engagement für den reiterlichen Nachwuchs konsequent fort“, so Frank Kemperman. Am Montag freute er sich noch über einen besonderen Gast: Die vierjährige Emma dreht im Sattel von Pony „Twix“ einige Runden, denn für die DJM-Besucher wird es ein familiäres Rahmenprogramm geben, eben auch mit Ponyreiten – im Übrigen gleich am Richterturm im legendären CHIO Aachen-Hauptstadion. Organisiert wird das Rahmenprogramm von der Aktion „Pferde für unsere Kinder“.

 

 

Um 11 Meistertitel kämpfen die Starter ab Donnerstag. Alle aktuellen Championatssieger werden am Start sein, hochklassiger geht’s nicht. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.


26. 02.2016

Der Aachen-Laurensberger Rennverein ist Ausrichter der Deutschen Jugendmeisterschaften 2017 in den Disziplinen Springreiten, Dressurreiten und Voltigieren. Vom 8. bis zum 10. September werden knapp 500 Sportler auf dem traditionsreichen Turniergelände in der Aachener Soers erwartet. Hier, im Pferdeland Nordrhein-Westfalen und der Reiterstadt Aachen, erwartet sie eine einzigartige Atmosphäre.